Erste Klausurtagung der btü-Tarifkommission – Ein voller Erfolg!

Die btü-Tarifkommission ist in die erste Klausurtagung gestartet – und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

In intensiven Gesprächen wurden wichtige Weichen gestellt, defizitäre Felder identifiziert und die nächsten Schritte für die geplanten Verhandlungen definiert.

Das Engagement und die Zusammenarbeit aller Beteiligten haben gezeigt: Wir sind bereit, die Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen zu vertreten! Wir machen uns für bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne stark. Die Weichen sind gestellt.

BTB: freiheitlich – demokratisch – gewerkschaftlich

Der BTB setzt sich als Gewerkschaft mit Herz und Entschlossenheit dafür ein, dass Freiheit, Sicherheit, Demokratie und Menschenwürde in unserem Rechtsstaat gewährleistet und stets aufs Neue geachtet und verteidigt werden.

Egal, welche Ausrichtung Extremisten haben: Intolerante, extremistische Ideologien gefährden Freiheit, Demokratie, Sicherheit, die Achtung der Menschenwürde und die Rechtsstaatlichkeit. Extremistische Ideologien, wie beispielsweise die rechtsextremen, populistisch ausgerichteten Parteien, streben eine veraltete, rückwärtsgewandte und frauenfeindliche Gesellschaft an. Deshalb ist es wichtiger denn je, die Grundrechte aus unserem Grundgesetz und den Rechtsstaat gemeinsam zu schützen.

Eine lebendige Demokratie lebt von einer engagierten und wachsamen Zivilgesellschaft, in der jede Stimme zählt, unabhängig von sozialer Stellung, Hautfarbe, Herkunft, Alter oder Geschlecht. Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, die freiheitlich-demokratische Grundordnung unseres Grundgesetzes zu schützen und zu bewahren.

Die Tarifkommission der btü: Ein wichtiger Schritt in die Zukunft

Im Juni haben die Mitglieder der btü ihre Tarifkommission gewählt, ein bedeutender Schritt zur Stärkung der Arbeitnehmerinteressen (siehe unten).

Am 04. Juli 2024 fand die konstituierende Sitzung statt, bei der Caroline Stiefel (TÜV SÜD Auto Service GmbH) zur Sprecherin gewählt wurde. Unterstützt wird sie von Meike Straub (TÜV SÜD Akademie GmbH) als erste Stellvertreterin und von Manfred Holzapfel (TÜV SÜD Industrie Service GmbH) als zweiten Stellvertreter. Das Team setzt sich mit Erfahrung, Expertise und Engagement für die Anliegen der Arbeitnehmer ein.

Die Wahl der Tarifkommission war ein wichtiger Meilenstein für die btü. Sie stellt sicher, dass die Interessen der Mitarbeiter effektiv vertreten werden. Auf einer Klausurtagung Anfang September sollen nun die nächsten Schritte geplant werden. Dabei wird die Tarifkommission eine Strategie erarbeiten und Ziele festlegen, um die Interessen der Mitarbeiter bestmöglich zu vertreten. Diese Klausurtagung wird entscheidend sein, um die Weichen für die zukünftige Arbeit der Tarifkommission zu stellen.

Die Mitglieder der Tarifkommission danken den btü-Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und versprechen, sich mit voller Kraft für ihre Interessen einzusetzen.

Die Tarifkommission der btü ist gewählt

Für die Wahl der Tarifkommission stellten sich aus den Reihen der aktiven Mitgliedern 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Wahl. Für die Tarifkommission mussten 9 Personen gewählt werden. Insgesamt besteht die Tarifkommission aus 10 Personen, wobei der 1. Vorsitzende, Marcel Rath, einen Sitz in der Tarifkommission über die Satzung erhält und nicht gewählt werden musste.

Die Wahl fand wie schon bei den Delegiertenwahlen über ein Online-Verfahren statt. Damit stand das Ergebnis unmittelbar nach Abschluss der Wahl fest. Ungültige Stimmen konnten über das Verfahren ebenfalls ausgeschlossen werden.

Die Wahlbeteiligung lag bei 56,9 %. Gewählt wurden folgende Personen:

Im Uhrzeigersinn von oben links: Marcel Rath, Caroline Stiefel, Manfred Holzapfel, Elmar Bauer, Meike Straub, Stefan Lechner, Claudia Grassl, Dr. Hans Sieber, Andreas Artmann und Franziska Wagner.

Die starke Vertretung der Mitglieder aus der TÜV SÜD Auto Service GmbH ist der Tatsache geschuldet, dass die TÜV SÜD Auto Service GmbH die größte Gesellschaft innerhalb von TÜV SÜD ist und dementsprechend eine große Anzahl von Mitgliedern hat. Um jedoch eine ausgewogene Tarifkommission zu erreichen, wo alle Interessen in etwa gleichartig vertreten werden, wurde schon zu Beginn der Wahl die Anzahl der Mitglieder der Tarifkommission über einen Vorstandsbeschluss aus der TÜV SÜD Auto Service GmbH auf 5 und die Mitglieder aus der TÜV SÜD Industrie Service GmbH auf 2 Personen begrenzt. Zudem war die Prämisse, dass mindestens 2 Frauen in der Tarifkommission vertreten sein mussten, was über die Wahl jetzt von 4 Frauen weit überschritten wurde.

Wir wünschen der Tarifkommission eine gute Hand bei den Verhandlungen.

Information für die Beschäftigten im Geltungsbereich der Vereinsbesoldungsordnung (VBO bzw. „Blaues Buch“)

Aufgrund mehrfacher Anfragen zum Tarifabschluss TV-L der Länder und der Übernahme in die Beamtenbesoldung hier der gegenwärtige Sachstand:

Der Bayerische Staatsminister für Finanzen, Albert Füracker, hat zeitgleich mit dem Tarifabschluss TV-L die Übernahme des Tarifergebnisses für die Bayerischen Beamten zugesagt. Da Beamte nicht in den Geltungsbereich des Tarifvertragsgesetzes fallen, ist hier ein Gesetzgebungsverfahren im Bayerischen Landtag erforderlich. Die Verabschiedung dieses Gesetzes – Besoldungsanpassungsgesetz – ist noch vor der Sommerpause geplant. Nach Veröffentlichung im Gesetzblatt werden dann auch die Tabellen für Grundgehälter, Orts- bzw. Familienzuschlag und Strukturzulage in der VBO angepasst.

Im Einzelnen:

  • Erhöhung der Grundgehälter und der Beträge der Auslandsbesoldung um EUR 200,00
  • Anhebung der dynamischen Besoldungsbestandteile um 4,76 % ab 1. November 2024 und
  • lineare Anpassung der Besoldung um 5,5 % ab 1. Februar 2025.

Den aktuellen Stand der Besoldungstabellen kann man unter Links & Downloads – Bayerischer Beamtenbund e. V. (bbb-bayern.de) erfahren.

Am 15. Juni war Tag der Verkehrssicherheit

Beim Thema Verkehrssicherheit denken die meisten von uns an Geschwindigkeitsbegrenzungen oder an weitere Verkehrsregeln sowie an die Verkehrserziehung. Doch das ist nur ein kleiner Teil dessen, was die Verkehrssicherheit ausmacht.

Neben der Einhaltung von Sicherheitsanforderungen bei der Planung von Verkehrswegen und der Konstruktion von Sicherheitstechnik in Fahrzeugen nimmt der sichere Betrieb und Unterhalt von Verkehrswegen einen hohen Stellenwert ein.

Um all das zu gewährleisten, braucht es viele engagierte  Menschen, die diese Sicherheit schaffen.

Diese Menschen sind beispielsweise

  • die Straßenwärter die Verkehrswege sicher in Stand halten,
  • Sachverständigen, die die unterschiedlichsten Verkehrsmittel wie Autos oder E-Scooter prüfen,
  • Fahrerlaubnisprüfer, die die Befähigung der Verkehrsteilnehmer gewährleisten, oder
  • Straßenplaner, die Sicherheit baulich und organisatorisch

Ohne die Leistung und das Engagement dieser Profis wäre Verkehrssicherheit nicht möglich.

Wir als Gewerkschaft wollen den Tag der Verkehrssicherheit nutzen, um auf diese Kollegen aufmerksam zu machen. Nur mit fairen Löhnen und sicheren Arbeitsbedingungen können diese einen guten Job machen und für Sicherheit auf unseren Straßen sorgen. Und davon profitieren wir Alle. Unser Ziel ist es, für euch einzutreten:

Deine Sicherheit, unser Auftrag – gemeinsam für sichere Wege.
Damit es in Zukunft Sicherheit auf unseren Verkehrswegen gibt,

fordern wir als Gewerkschaft aus den Bereichen des Verkehrs und der technischen Überwachung mehr Anerkennung für die Leistungen unserer Mitglieder bei ihrer täglichen Arbeit für die Verkehrssicherheit. Ein hohes Maß an Verkehrssicherheit ist nicht selbstverständlich. Nur mit engagierten Beschäftigten in den Verkehrsbereichen und der technischen Überwachung lässt sich Sicherheit im Verkehr erreichen.

Wir fordern dauerhaft auskömmliche Investitionen in unsere Verkehrsinfrastruktur. Die aktuellen Haushaltsansätze reichen bei weitem nicht aus, um eine dauerhafte und verlässliche Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Brücken, Straßen oder Radwege zu sperren oder sicherheitstechnische Mängel an Fahrzeugen darf keine Selbstverständlichkeit werden.

Für eine sichere Zukunft auf unseren Verkehrswegen: Investieren wir gemeinsam in unsere Infrastruktur und die Menschen, die sich täglich für unsere Sicherheit einsetzen!

Mitgliederwerbung für Beschäftigte

Werde Mitglied – für bessere Arbeitsbedingungen bei Deiner täglichen Arbeit für sichere Verkehrswege!

Eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft bedeutet Schutz und Unterstützung – für dich und für uns alle! Mit besseren Einkommen und Arbeitsbedingungen sorgen wir dafür, dass es den Beschäftigten gut geht. Bei Sorgen helfen wir in unserer Gewerkschaft unseren Mitgliedern und sind füreinander da!

Warum ist das wichtig? Nur wer ein gutes Einkommen und faire Arbeitsbedingungen hat, kann zufrieden sein und mit Zuversicht in die Zukunft blicken. Zufriedene Kolleginnen und Kollegen in sind unser Ziel. Eine Mitgliedschaft trägt dazu bei, dass Straßenwärter, Verkehrsexperten und Fahrzeugprüfer ihre Arbeit sicher und mit einem guten Einkommen ausführen können.

Bessere Arbeitsbedingungen schaffen: Faire Löhne und sichere Arbeitsplätze.

Mach mit und werde Teil einer starken Gemeinschaft, die nicht wegschaut und sich einsetzt. Denn:

Wer nicht mitbestimmt, über den wird bestimmt.

Übergabe des Staffelstabs auf dem Delegiertentag 2024 der btü

Turnusgemäße Neuwahl des Vorstands und Beschluss der neuen Streikordnung.

Am 15.03.2024 und 16.03.2024 fand in Prunn bei Riedenburg der 51. Delegiertentag der btü statt. Nach einer Gedenkminute für die 2023 verstorbenen Mitglieder berichtete der Vorsitzende Jörg Frimberger über die maßgeblichen Aktivitäten des Vorstands im Berichtszeitraum seit dem letzten Delegiertentag. Im Anschluss erläuterte er den Delegierten, dass er in der nächsten 4-jährigen Amtszeit aus dem Berufsleben ausscheidet und deshalb die satzungsgemäßen Voraussetzungen für den Vorsitzenden nicht mehr erfüllt. Er bedankte sich bei allen für 11 Jahre entgegengebrachtes Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.

Im Anschluss berichteten die Beauftragten für Rechtsschutz, Mitgliederverwaltung, Internetauftritt und Tarifangelegenheiten über ihre Tätigkeit im letzten Jahr. Beim Rechtsschutz überwiegen die Anträge in Sachen Versorgungsangelegenheiten. Dies ist auch durch die unterschiedlichen Besitzstände aus der Vielzahl der Betriebsübergänge und Fusionen der verschiedenen Technischen Überwachungsvereine in den 1990er und 2000er Jahren begründet. Beim Internetauftritt hat die Anzahl der Pageviews und Sessions im Jahr 2023 zugenommen – es scheint so, als interessiere man sich seit dem BTB-Beitritt noch mehr für die btü. Der Mitgliederbestand hält sich seit Jahren auf gleichbleibend hohem Niveau.

Im Bereich Tarifangelegenheiten gab es zuletzt Signale, dass sich bei dem seit 2013 (!) gekündigten Leistungstarifvertrag LTV etwas bewegen könnte.

Der Bericht des Schatzmeisters wies aufgrund nicht zuletzt durch die Transformation zur Gewerkschaft notwendiger höherer Ausgaben einen leichten Verlust aus. Dadurch und auch durch die in Zukunft unvermeidbaren Mehrausgaben, war auch die Beitragserhöhung notwendig. Der Bericht der Kassenprüfer ergab keine Beanstandungen. Der Vorstand wurde entlastet.

Allen bislang aktiv tätigen Delegierten wurden für die Tätigkeiten gedankt. Ganz besonders jedoch dem Urgestein Herrn Heinz Festner, der in 50 Jahren Mitgliedschaft Delegierter, Vorsitzender, Sprecher der Pensionisten, Geschäftsführer und zuletzt Leiter der Geschäftsstelle war, sowie der Assistenz Frau Elisabeth Schmidt, der guten Seele der btü. Man hat hier in allen Fällen hervorragende Arbeit geleistet. Ohne diese Arbeiten im Hintergrund wäre die btü heute nicht dort, wo sie jetzt steht.

Man kann als Gewerkschaft nur dann ernst genommen werden, wenn man auch zum Streik bereit ist. Um einen Streik durchführen zu können, ist neben dessen Verankerung in der Satzung auch eine Streikordnung notwendig. Insofern war der Beschluss einer solchen ein unabdingbarer Schritt.

Anlässlich des 51. Ordentlichen Delegiertentages am 16. März 2024 in Riedenburg wurde die Vorstandschaft der btü neu gewählt.

Vorsitzender Marcel Rath (4. von rechts),
1. Stellv. Vorsitzender Elmar Bauer (6. von rechts) und
2. Stellv. Vorsitzender Andreas Glück (2. von rechts)

Stabübergabe nach elf Jahren von Jörg Frimberger an Marcel Rath

Der Staffelstab des Vorsitzenden Herrn Jörg Frimberger wurde an Herrn Marcel Rath übergeben. Herr Frimberger wurde für seine erfolgreiche Führung und Tätigkeiten mit dem Ehrenvorsitz geehrt. Herr Marcel Rath ist beim TÜV SÜD im Bereich der AG tätig, sowie der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzender der TÜV SÜD AG, weshalb er auch einen guten Überblick über die Tätigkeiten und Geschicke des TÜV SÜD im Auge, und über seine Tätigkeit als stellvertretender Vorsitzender im Konzernbetriebsrat das Ohr auch an der Belegschaft hat.

Wir wünschen der neuen Vorstandschaft eine gute Hand dabei, die btü in die Zukunft zu führen.

Gewerkschaftsstatus

Eine Info zum Gewerkschaftsstatus der btü zusammen mit dem Aufruf, sich aktiv einzubringen.

Auf dem Delegiertentag im März 2024 wird ein neuer Vorstand gewählt, hierfür laufen die Delegiertenwahlen. Mit dem neuen Gewerkschaftsstatus kommen viele neue Aufgaben auf uns zu. Neue Funktionen sind zu besetzen.

Wer Interesse hat, kann sich schon jetzt unter post@btue.de melden.

Euer jetziger Vorstand freut sich auf Euch.

Festakt 50 Jahre btü – Vereinigung der Beschäftigten in der technischen Überwachung

Am 9. November 2023 fand im Wirtshaus am Bavariapark in München die Festveranstaltung zum 50-järigen Bestehen der btü statt.

Moderiert wurde die Veranstaltung vom stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Glück. Zu Beginn konnte er neben anderen geladenen Gästen unter anderem vier anwesende Gründungsmitglieder begrüßen – nach 50 Jahren keine Selbstverständlichkeit. Anschließend wurde in einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder gedacht.

Gründungsmitglieder: Erwin Bleier (2. v. l.),  Karl Kronast (3. v. l.), Alfred Nagel (4. v. l.), Edgar Scherner (5. v. l.),
Alle Vorsitzende der btü seit der Gründung
von Links: Jörg Frimberger, Alfred Nagel, Heinz Festner, Franz Holzhammer, Franz Höng und Reinhold Rieger

Das Grußwort des Bayerischen Beamtenbundes übernahm der Vorsitzende Rainer Nachtigall. Er erinnerte an die Bedeutung des Datums 9. November in der deutschen Geschichte und verband das btü-Motto „gemeinsam sind wir stark“ mit dem Wunsch, dass die btü auch weiter für Gemeinschaft und gegen Hass und Ausgrenzung stehen möge.

Vorsitzender des Bayerischen Beamtenbundes Rainer Nachtigall

Gründungsmitglied Alfred Nagel konnte in seinem Vortrag auch auf die Jahre vor Gründung der BTÜ (ja, sie wurde damals großgeschrieben) zurückblicken. Das Bewahren und Sichern von besseren Arbeitsbedingungen als in der 1973 intendierten Tarifgemeinschaft der Technischen Überwachungsvereine war damals das vordringliche Ziel der Vereinigung. In der weitern Entwicklung konnten auch im vor-politischen Raum die Interessen der Beschäftigten in der technischen Überwachung vorgebracht und ihre Arbeitsplätze gesichert werden. Als heute noch sichtbaren Erfolg verbuchte man, dass die 1. Hauptuntersuchung von Personenkraftwagen 3 Jahre nach der Erstzulassung fällig ist und nicht nach 4 Jahren. Mit zunehmender Liberalisierung staatlich betrauter Aufgaben vor allem in den 80er und beginnenden 90er Jahren ergaben sich hier neue Aktionsfelder.

Das Grußwort des BTB Gewerkschaft Technik und Naturwissenschaft übernahm der stellvertretende Bundesvorsitzende Michael Brendle. Mit der Aufnahme in den BTB hat die btü einen starken Partner, um auch in Tarifverhandlungen einsteigen zu können. Darüber hinaus bestehen gleich gelagerte Interessen, da sich Aufgabengebiete der Beschäftigten teilweise überschneiden aber auf jeden Fall ergänzen.

Stellvertretender Bundesvorsitzende der BTB Gewerkschaft Technik und Naturwissenschaft: Michael Brendle (2. v. l.)

Vorsitzender Jörg Frimberger konnte an den Vortrag von Alfred Nagel anknüpfen und vor allem auf die Aktivitäten der btü nach dem BAG-Beschluss, dass die btü keine Gewerkschaft sei, zurückblicken. Trotz des Verlusts des Gewerkschaftsstatus´ konnte die btü weiter bestehen und Mitglieder gewinnen. Sehr stark engagierte sich die btü damals in der Betriebsratsarbeit und konnte hier Erfolge vorweisen. Nach der Verabschiedung des Tarifeinheitsgesetzes ergaben sich neue Ansätze, auch in der Tarifpolitik tätig zu werden. Im Bereich der Mitbestimmung in Betriebsratsgremien und der Arbeitnehmervertreter in den mitbestimmten Aufsichtsräten war die btü seit jeher erfolgreich. Der Logische Schritt zur Tarifpartei ist dadurch vorgezeichnet. Zum Abschluss verdeutlichte er, dass der Arbeitsmarkt im Wandel ist. Nicht mehr der Arbeitgeber sucht sich den Arbeitnehmer aus, sondern umgekehrt. Dadurch kommt Tarifverträgen nicht mehr nur die Verbesserung von Arbeitsbedingungen der bestehenden Arbeitnehmer zu, sondern auch die Sicherung und Steigerung der Attraktivität der Arbeitsplätze.

Insgesamt erhielten die btü ein durchweg positives Feedback zu dieser Veranstaltung. Das 3-Gänge-Menü hatte daran auch seinen Anteil, aber vor allem das Wiedersehen mit vielen Aktiven und Funktionsträgern aus 50 Jahren und viele gute Gespräche.

Anbei der Link zur BTÜ_Festschrift_50_Jahre.

Schäbig und steuerschädlich – Wertschätzung sieht anders aus!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Flugblatt „1.500 € steuerfrei für alle“ war noch nicht allen bekannt als man im TÜV SÜD Intranet lesen konnte, dass die Auszahlung einer Corona-Prämie zurückgewiesen wurde.

Laut Bundesministerium der Finanzen sind aufgrund der Corona-Pandemie bis zu 1.500 € steuerfrei. „Bis zu“ kann mathematisch gesehen auch „0 €“ heißen, was vom Bundesministerium so nicht gemeint und beabsichtigt war. Der TÜV Rheinland beispielsweise schätzt seine Mitarbeiter wert und gewährt eine Covid 19-Prämie von 1.028 €.

Beim TÜV SÜD glaubt man jedoch, mit einer ausgebliebenen Tabellenerhöhung, die man noch verkaufen konnte, und jetzt dem gänzlichen Verzicht auf eine steuerfreie Sonderprämie ein Ergebnis nahe am Plan zu erreichen. Über eine Sonderprämie unter 1.500 € wurde offensichtlich nicht einmal verhandelt. Es erweckt den Anschein, als wäre dem TÜV SÜD das Finanzamt wertvoller als die eigenen Mitarbeiter.

Noch bleiben dem TÜV SÜD 2 Monate zum Umdenken.

Euer btü-Vorstand

Siehe auch Wertschätzung sieht anders aus