Über 100 neue Mitglieder in einem Jahr bei TÜV SÜD – das ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt und Solidarität.
Stellvertretend für viele Kolleginnen und Kollegen haben wir unser 100. Mitglied im Jahr 2025, Constanze Ridil-Allmesberger, interviewt und nachgefragt, was sie dazu bewegt hat, der Gewerkschaft btü im BTB beizutreten und was ihr gewerkschaftliches Engagement bedeutet.

Liebe Constanze,
es freut uns sehr, dass wir dich als 100. Neumitglied im Jahr 2025 bei der btü im BTB begrüßen durften.
Magst du dich kurz vorstellen? Wer bist du und was ist deine Tätigkeit bei TÜV SÜD?
Vielen Dank und sehr gerne: Mein Name ist Constanze Ridil-Allmesberger, 55 Jahre und wohne mit meinem Mann in Augsburg. Ich bin bei TÜV SÜD seit knapp 13 Jahren tätig. Gestartet habe ich in der TÜV SÜD Management Service GmbH im Marketing. Aktuell bin ich für die TÜV SÜD CEP GmbH aktiv – als Marketing Business Partner, aber weiterhin für die Aufgaben der TÜV SÜD Management Service verantwortlich.
Wie bist du ursprünglich auf die btü im BTB aufmerksam geworden?
Die btü im BTB kenne ich schon länger – spannend wurde für mich, dass die btü im BTB jetzt als Gewerkschaft aktiv ist. Und eine Gewerkschaft lebt ja von Ihren Mitgliedern.
Was war für dich der ausschlaggebende Grund, der btü im BTB beizutreten?
Die Menschen dahinter und das Gefühl, dass unsere aktuelle bei TÜV SÜD zuständige Gewerkschaft nicht besonders engagiert ist. Unser Geschäft – nämlich die technische Überwachung, Auditierung, Zertifizierung, Prüfung usw. – ist hochkomplex und ich bin davon überzeugt, dass man hier eine Gewerkschaft braucht, die mit Fachexperten besetzt ist. Parallel dazu bin ich wie gesagt jetzt seit 13 Jahren an Bord und in dieser Zeit haben ich noch nie einen Gewerkschaftsvertreter von der anderen Gewerkschaft getroffen. Wir hatten letztens eine Betriebsversammlung, wo das eigentlich ein Tagesordnungspunkt war, aber leider auch da keiner erschienen. Mich hätte der Austausch sehr interessiert.
Gab es einen konkreten Moment oder ein Ereignis, das deine Entscheidung beeinflusst hat?
Ein TÜV SÜD‘ler – oder auch TÜV SÜD‘lerin – hat immer ein gutes Netzwerk. Vor allem hier in München. Dadurch wurde ich u. a. auf Veranstaltungen des btü-Frauennetzwerkes eingeladen. Hier habe ich die sehr engagierte Kolleginnen wie Franziska Wagner getroffen. Die Energie war einfach überzeugend. Parallel dazu kenne und schätze ich auch Marcel Rath sehr, auch ein gutes Argument für eine Mitgliedschaft.
Was wünscht du dir persönlich von einer Mitgliedschaft bei der btü im BTB?
Ich freue mich auf das Netzwerk und die Informationen aus der TÜV SÜD Basis heraus.
Haben sich diese Erwartungen bisher erfüllt?
Ich bin erst seit ein paar Wochen dabei, aber die Preisübergabe hat mich schon mal sehr begeistert (lacht). Ansonsten freue ich mich mehr zu erfahren und mein Netzwerk zu erweitern. Am 05.03.2025 hat das btü-Frauennetzwerk beispielsweise ein Mittagessen mit Aufsichtsräten organisiert – noch näher an der Belegschaft kann man meine ich fast nicht sein.
Gab es etwas, das dich positiv überrascht hat?
Wie gesagt, die Energie ist toll.
Welche Rolle spielt Solidarität für dich im Arbeitsalltag?
Das ist ein guter Punkt – Solidarität sollte in allen Lebensbereichen eine Rolle spielen.
Wie wichtig ist dir der Gedanke, Teil einer starken Gemeinschaft zu sein?
Man ist nicht bei TÜV SÜD angestellt – man ist Teil der TÜV SÜD Familie. Wir „TÜV‘ler“ stehen für Sicherheit, Vertrauen, Engagement und Zuverlässigkeit. Werte, die in einer starken Gesellschaft essenziell sind. Gemeinsames Engagement ist daher sehr wichtig und stärkt. Es freut mich, dass die btü im BTB diese Werte – so habe ich das Gefühl – gut vertritt.
Was wünschst du dir für die Zukunft der Beschäftigten bei TÜV SÜD?
Ganz klassisch: Ein Arbeitsumfeld, dass Freude bereitet. Mit Sicherheit für die Zukunft, Wachstum, persönlichen Entwicklungschancen etc. Das wünsche ich übrigens allen Beschäftigten in der Wirtschaft.
Was würdest du Kolleginnen, bzw. Kollegen mitteilen, die noch unsicher sind, ob sie der btü im BTB beitreten sollen?
Wer sich interessiert, sollte unbedingt Kontakt zu einem Mitglied aufnehmen und sich persönlich informieren. Jeder hat eigene Bedürfnisse oder Fragen und im persönlichen Gespräch erfährt man am besten, was einen im Speziellen interessiert.
Wenn du den Gewerkschaftsbeitritt bei die btü im BTB in einem Satz zusammenfassen müsstest – wie würde er lauten?
Spannend – ich war noch nie Gewerkschaftsmitglied.
Wie fühlt es sich für dich an, das 100. Mitglied zu sein?
Erwartungsvoll. So wie ich es verstehe, bin ich ja das 100ste neue Mitglied nur in 2025 gerechnet. Bei btü im BTB sind ja weitaus mehr Kolleginnen und Kollegen, das muss man vielleicht dazu sagen.
Möchtest du uns zum Abschluss noch etwas mit auf den Weg geben?
Natürlich ein ganz großes Danke für die Übergabe – das hatte schon einen ganz besonderen Charme.
Herzlichen Dank Constanze, dass du dir die Zeit genommen hast, um deine Erfahrungen und Beweggründe in diesem Interview mit uns zu teilen. Die persönlichen Einblicke zeigen, wie wichtig gemeinsames Engagement und Solidarität sind. Dieses Gespräch hat wieder einmal deutlich gemacht: Gewerkschaft lebt vom Mitmachen. Gemeinsam sind wir stärker, können unsere Interessen besser vertreten und Veränderungen bewirken. Deshalb lohnt es sich, Mitglied zu werden – und auch Kolleginnen und Kollegen für eine Mitgliedschaft zu gewinnen.




